Leckerkennungssysteme in Wasserschutzgebieten

Variante "A"

(Überwachung
des Sohle-Wand Anschlusses)

-keine Flächenabdichtung-

Variante "B"

(Überwachung
der gesamten Sohlplatte)

-Flächenabdichtung erforderlich-

Bei dieser Lösung wird seitens des Bauamtes auf eine Flächenabdichtung unterhalb der monolithisch gegossenen Betonbodenplatte verzichtet. Dafür wird die Bodenplatte mit einer äußeren Betonaufkantung ausgebildet. Zwischen Aufkantung und Behälterwand wird ein Drainagerohr DN 100 eingelegt und mit Filterkies aufgefüllt. Die so verfüllte Drainageleitung wird mit Magerbeton abgedeckt und wasserdicht mit Bitumen- oder Dichtungsbahnn abgeklebt.
Bei dieser Lösung handelt es sich um eine überwiegend nur in Niedersachsen praktizierte Ausführungsvariante. Sie bedarf in jedem Fall der ausdrücklichen Genehmigung. durch das zuständige Amt.
Die Ausführung einer ganzflächig verlegten Leckagefolie unterhalb der Bodenplatte ist als Leckerkennungssystem in Wasserschutzgebieten bundesweit anerkannt und bietet den Vorteil, dass durch Ausbildung einer geschlossenen Wanne zudem geringe Mengen Gülle aufgefangen werden können. Die Ausbildung einer Wanne setzt jedoch voraus, dass die Folie ganzflächig verschweißt ist und dicht an der Behälteraußenwand hochgeschlagen und befestigt wird. Ebenso wie bei Variante "A" wird auch hier am Sohlüberstand eine Drainagerohrleitung angeordnet und in die Leckerkennungsfolie eingeschlagen. Zur Kontrolle der Dichtheit werden je nach Länge des Behälterumfanges zwei oder mehrere Kontrollschächte angelegt. Bei beiden Ausführungsvariante ist der dichte Anschluss an die Behälterwand von entscheidener Bedeutung.

 

 

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